Warnung vor spanischem Paprika

von Dirk Baranek am 15. Februar 2007

Spanischer Paprika ist teilweise mit Pflanzenschutzmitteln verseucht. Diese Warnung hat das Verbraucherschutzministerium Baden-Württemberg veröffentlicht. Bei 30% der Proben wurde verbotene Substanzen festgestellt.

Bereits im Dezember 2006 hatte das Verbraucherschutzministerium Baden-Württemberg vor dem Verzehr von spanischem Paprika gewarnt. Jetzt wurden bei einer neuen Untersuchung erneut erhebliche Mengen giftiger Rückstände entdeckt.

Acht von 25 Proben enthielten das Pestizid Isofenphosmetyl, dessen Verwendung in der EU verboten ist. Auch Spuren eines Insektizids wurden gefunden. Der Verbraucherminister Peter Hauk führt die Verseuchung auf zu laxe Kontrollen in Spanien zurück. Über die Herkunft der in der EU verbotenen Stoffe konnte er nur spekulieren und vermutete, wovon auch Greenpeace ausgeht, dass die Substanzen aus China und anderen asiatischen Ländern illegal importiert wurden.