Immobilienmarkt: Teurer und weniger

von Dirk Baranek am 20. März 2007

Der in den letzten Jahren in Spanien boomende Immobilenmarkt hat 2006 einen Dämpfer erhalten. Wie neueste Zahlen der Estadística Registral Inmobiliaria (Statistik der Immoblienregistrierung) zeigen, wurden in 2006 zwar noch 916.000 Grundbuchbewegungen registriert. Dies bedeutet aber einen Rückgang um 7,1% gegenüber dem Vorjahr. Mit über 10% schrumpfte der Verkauf von neu gebauten Wohnungen und Häusern besonders starkt, während der Rückgang bei bereits gebrauchten Immobilen mit 5% nur halb so groß war.

Grund: steigende Zinsen

Als Hauptgrund für den Rückgang werden die im letzten Jahre gestiegenen Hypothekenzinsen genannt. So erhöhten sich die registrierten Hypothekendarlehen umgerechnet auf den Quadratmeter um fast 11%.

Regionale Unterschiede

Regional sind die Unterschiede bei der Entwicklung des Immobilienmarktes erheblich. Während in Aragon und im Baskenland 15% weniger Operationen registriert wurden, fielen Sie in Katalonien und in der Region Valencia nur um 8%. In Navarra stiegen die Verkäufe sogar um 2,5 %.

Quelle: Consumer.es