Baskenland: Personenschutz kostet 100 Millionen EUR

von Dirk Baranek am 13. April 2007

Die Regierung hat gestern auf Grund einer parlamentarischen Anfrage der PP konkrete Zahlen vorgelegt, was der Schutz von als gefährdet eingestuften Personen im Baskenland kostet. Fast 100 Millionen EUR muss der Staat jährlich aufwenden, so Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba, um mutmaßlich von ETA-Anschlägen bedrohte Politiker, Staatsbeamte oder exponierte Gegner der Separatisten zu schützen. Wie so etwas im Alltag aussieht, hatten wir hier berichtet: Bloggen unter Polizeischutz.

Die Summe geht zum größten Teil an private Sicherheitsunternehmen, die insgesamt 2.500 Personenschützer zu diesem Zweck beschäftigen. Wie viele Personen genau mit Leibwächter ihre täglichen Besorgungen oder den Weg zum Arbeitsplatz bestreiten müssen, teilte der Innenminister nicht mit. Sicherheitsexperten gehen zurzeit von ca. 1.000 Personen aus.

Quelle El Confidencial