Feuer auf den kanarischen Inseln nimmt immer größere Ausmaße an

von Dirk Baranek am 31. Juli 2007

Die Waldbrände auf den Kanarischen Inseln Gran Canarias und Tenerife nehmen immer größere Ausmaße an. Insgesamt mussten bereit über 7.000 Einwohner der Inseln aus Sicherheitsgründen ihre Häuser verlassen. Wie notwendig das ist, zeigen die Ereignisse in dem Ort Mogan, in dem 30 Häuser niederbrannten, darunter das des Bürgermeisters. Über 12.000 Hektar Landschaft wurden bisher ein Opfer der Flammen.
Beide Brände gehen wahrscheinlich auf Brandstiftung zurück. Zumindest auf Gran Canarias konnte der Feuerleger gefasst werden. Es handelt sich wahrscheinlich um einen 37jährigen Forstarbeiter, der mit den Bedingungen seines Zeitvertrages unzufrieden war. Er hat die Tat bereits gegenüber der Guardia Civil gestanden.

Da die Temperaturen etwas zurückgehen und auch der Wind nachlässt, hoffen die Behörden unter Einsatz von acht Hubschraubern die Lage besser unter Kontrolle zu kriegen.

Aktuelle Informationen in deutscher Sprache findet man im Newsblog des deutschesprachigen Inselradios Isla Canaria. Dort ist auch ein Satellitenfoto zu sehen, dass das Ausmaß der Brände eindrucksvoll belegt. Eine riesige Rauchfahne zieht dort über den Atlantik.

Quelle: El País