Mittleres Erdbeben schüttelt die ganze Halbinsel durch

von Dirk Baranek am 12. August 2007

Heute Morgen hat es in Spanien ein Erdbeben – terremoto – gegeben, das quasi auf der gesamten Iberischen Halbinsel zu spüren war. Das Epizentrum lag in der Provinz Ciudad Real, ca. 200 km südlich von Madrid. Das Beben hatte eine Stärke von 5,1 auf der Richter-Skala, dauerte ca. 5 Sekunden und hat, wie bisher bekannt, kaum Sach- und keine Personenschäden verursacht. Gleichwohl waren die Erschütterungen gut zu spüren. Vor allem Bewohner von Hochhauswohnungen in Madrid berichten von schlagenden Türen, wackelnden Lampen und hüpfenden Betten.

Quer durch die Iberische Halbinsel läuft etwa auf der Linie Lissabon-Nordandalusien-Almería eine kritische Zone, in der es immer wieder zu Beben kommt. Dort schiebt sich die afrikanische auf die euroasiatische Kontinentalplatte. In den letzten Jahrhunderten konnte daher verheerenden Erdbeben protokolliert werden. Eines der größten und bekanntesten ist das von Lissabon am 1. November 1755 mit 10.000 Toten. Das beben damanls hatte wohl eine Stärke von 10 und es ghatte auch Tusnamis an den Küsten von Huelva und Cadiz zur Folge.

Quelle: El Mundo, Zivilschutz Andalusien