Neue Partei UPD positioniert sich in der rechten Mitte

von Dirk Baranek am 29. September 2007

Heute Nachmittag fand in Madrid die Vorstellung der neuen Partei Unión, Progreso y Democracia (UPD) statt. Die von der designierten Vorsitzenden Rosa Díez, ehemalige Europaabgeordnete der PSOE, und dem baskischen Philosophen Fernando Savater initierte Gründung präsentierte erste politsche Ziele in dem Madrider Kongresszentrum Casa de Campo. 700 Teilnehmer, unter denen sich auch der Schriftsteller Mario Vargas Llosa und der Regisseur Albert Boadella befanden, feierten die Reden mit Ovationen.

Konkrete Ziele in Bezug auf die aktuellen Auseinandersetzungen in der Wirtschafts- und Sozialpolitik (Immobilienmarkt, Familienprogramme) fehlten zwar noch, aber bei einigen Themen wid klar, dass sich die Partei eher rechts von der Mitte positioniert. So forderte Savater ein eindeutiges Bekenntnis zur spanischen Fahne. Unter anderem sagte er:

Yo quiero ver la bandera, porque donde está la bandera sé que van a defender mis libertades públicas
Ich will die Fahne sehen, weil dort wo die Fahne ist, weiß ich, dass meine politischen Freiheiten verteidigt werden.

Die UPD will, so die Zielsetzung, vor allem unzufriedene Wähler gewinnen, die sich weder von der Sozialisten noch von den Konservativen vertreten fühlen und zuletzt gar nicht mehr zu den Urnen gegangen seien.

Quelle: El Periódico