Im Formel-Eins-Wahn …

von Dirk Baranek am 3. Februar 2008

Wie in Deutschland vor einiger Zeit nach den Erfolgen von Michael Schuhmacher so ist nun auch Spanien voll im Formel-Eins-Wahn. Nach den Weltmeisterschaften von Fernando Alonso in 2005 und 2006 haben nun auch die Spanier eine Identifikationsfigur in der Formel 1. Dieser hatte allerdings 2007 mit einigen Skandalen zu kämpfen und so reichte es nur zu einem dritten Platz in der vergangen Saison. Vor allem die interne, von beiden Seiten nicht immer faire Auseinandersetzung mit dem dem farbigen Briten Lewis Hamilton füllte montagelang die Spalten der auflagenstarken Sportzeitungen.

Das alles schein nicht ohne Folgen geblieben zu sein, wie Spiegel Online heute berichtet. Denn Training beim für die neue Saison, das am Wochenende in Barcelona stattfand, mussten Tribünen auf Grund von Ausschreitungen geschlossen werden. Aufgebrachte Zuschauer sollen Gegenstände auf die Fahrbahn geworfen haben, als Hamilton in seinem McLaren-Bolliden die Ränge passierte. Außerdem wurde er mit rassistischen Beschimpfungen bedacht.

Der inzwischen wieder zu Renault gewechselte Alonso freut sich unterdessen über den unerwarteten Zuschaueransturm, den er in Spanien auslöst, umso mehr als in Spanien in diesem jahr sogar zwei Rennen stattfinden werden. Sowohl das Training in Barcelona als auch in Valencia zog zehntausende Fans an. In Valencia findet das Rennen am 24. August 2008 und damit erstmals statt.

Siehe auch: Formel 1 in der Innenstadt von Valencia

Kategorie: Gesellschaft, Katalonien