Bolivianische Regierung präsentiert die letzten Tagebücher von Che Guevara

von Dirk Baranek am 8. Juli 2008

Die Regierung Boliviens hat gestern die letzten Tagebuchaufzeichnungen von Ernesto Che Guevara der Öffentlichkeit vorgestellt. Es handelt sich um zwei Kladden und einige Schwarz-Weiß-Fotos.

Die Manuskripte entstanden während des Aufenthalts des argentinisch-kubanischen Revolutionärs im Dschungel Boliviens, bei dem versucht wurde eine bewaffnete Revolution in dem Andenstaat auszulösen. Das Vorhaben scheiterte und endete bekanntlich mit dem Tod Guevaras.

Die Papiere wurden zunächst von der Armee beschlagnahmt und lagen seit 1986 in einem Banktresor. Wie ein Sprecher bekannt gab, wurden zwar bereits Auszüge daraus veröffentlicht worden, aber in Gänze seien die Aufzeichnungen bisher nicht bekannt. Es ist eine Gesamtausgabe geplant.

Quelle: El País