Fernsehen übers Web2.0: Camera Abierta

von Dirk Baranek am 3. Dezember 2008

Die Entwicklung ist klar: Im Web sind riesige Angebote entstanden, die auch das traditionelle Fernsehen gehörig unter Druck setzen. Einige Auguren haben ja sogar schon das Ende des TV prophezeit. Wie man vielleicht etwas von der Attraktivität der vernetzten Kommunikation profitieren kann, also zum Beispiel durch eine redaktionelle Berichterstattung über Communities und deren Macher, über Blogger, über interessante Angebote, das zeigt das Magazin Camera Abierta 2.0 (Offene Kamera) des zweiten Programms von RTVE, der spanischen ARD.

Jede Woche berichten darin ausgewiesene Experten in ener leicht trashigen Ästethik über die neuesten Sachen aus dem Web2.0. Zwar nur eine Viertelstunde lang, aber immerhin. Ganz gut dabei, dass die Macher vor allem spanischsprachige Seiten und Dienste vorstellen.

Auf der Website gibt dann nicht nur alle ausgestrahlten Folgen, sondern auch einen Blog und  außerdem kann man eigene Videos hochladen.

Und siehe da, man kann die Folgen sogar in andere Website einbinden. So kann es gehen, das neue Fernsehen …

Hier die Folge von gestern, die unter anderem von der Preisverleihung des von der Deutschen Welle weltweit ausgerichteten Blogwettbewerbs BOB berichtet.

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Markus Trapp 12.04.08 at 01:18

Die machen das echt gut bei „Cámera Abierta 2.0“, und obwohl ich auch in Deutschland spanisches TV über SAT empfange, schaue ich das Programm meistens im Web (passt ja auch besser zu den gezeigten Inhalten 😉 und nutze so den Vorteil, nicht an feste Sendezeiten gebunden zu sein.

In dieser Folge fand ich das Theaterprojekt („Días mejores“ im Teatro La Abadía) besonders interessant, die per Videoblog das Publikum schon an den Vorbereitungen und Proben des aktuellen Stückes teilhaben lassen. Spannende Idee.

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