Un poco de música: Javier Corcobado

von Dirk Baranek am 23. März 2009

Er ist die dunkle Seite der spanischen Musikszene. Javier Corcobado, inzwischen 46 Jahre alt, wurde in Frankfurt am Main geboren als Kind spanischer Emigranten, hat aber seine Jugend schon in Madrid verbracht. Seit Mitte der Achtziger macht er Musik, die gerne mit den brutalen Soundgewittern von Sonic Youth verglichen wird. Corcobado versteht sich als Konzeptkünstler und hat auch mehrere Bücher veröffentlicht mit Titeln wie Chatarra de Sangre y Cielo – Schrott aus Blut und Himmel, die mindestens so zornig sind, wie die von Henry Rollins. Er war jahrelang der Liebling der Kunstszene und melancholischer Intellektueller.

Jetzt hat er eine neue Platte veröffentlicht mit dem Titel A nadie – Für niemanden. Hier das Video mit dem Titelsong. Ein ruhiges Stück, leicht traurig, manchmal etwas pseudopthetisch.

Quelle: Soitu

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