Andalusische Bürgermeister für den Erhalt der Strandbuden

von Dirk Baranek am 19. April 2009

Gestern haben sich die Bürgermeister andalusischer Küstenstädte, darunter Málaga, Nerja, Marbella und Fuengirola für den Erhalt der Strandbuden in ihren Städten ausgesprochen. Es handelte sich allerdings ausschließlich um Bürgermeister der konservativen Volkspartei, die allerdings ein Dokument beschlossen, das in den nächsten Wochen in die Gemeinderäte und das andalussiche Parlament eingebracht werden soll.

Um die chiringuitos steht es nämlich nicht gut. Die meisten der provisorischen Hütten mit ein paar Sitzgelegenheiten und eventuell einer kleinen Terrasse werden inzwischen von der Zentralbehörde, die das Küstengesetz (Ley de Costas) seit 1988 umsetzt, nicht mehr so gern gesehen. Viele haben daher nur eine befristete Lizenz und sollen von den Stränden weg in die Zone davor verlegt werden. So gibt es an der Costa del Sol aktuell 400 Buden, von denen nur 60 über dauerhafte Lizenzen verfügt. Der Rest wirtschaftet vor sich hin und weiß nicht, was das nächste Jahr bringt.

Unsere Meinung ist übrigens klar: Rettet die chiringuitos! Es gibt nichts besseres, als nach ausgiebigem Wasserkontakt ein paar Häppchen zu essen und ein kaltes Bier dazu. Und im Winter sind sie ja auch geschlossen …

Strandbude / Chiringuito

Strandbude / Chiringuito

Quelle: La opinion de Málaga

Fotos von Flickr von sunshinecity und kashna

{ 5 comments }

oliver 05.06.09 at 20:48

Das ist eine schande, das die Chiringuitos bzw. Strandbars so langsam aber sicher immer weniger werden. In Peniscola sind die leider ganz verboten. Tourismusbeauftragter der angeblich dafür zuständig ist führt ein Restaurant! Da duldet man keine Konkurenz. Wir müssen immer einen Ort weiter nach Benicarlo, aber da hab ich auch schon gelesen das es wohl bald vorbei sei.

Klaus 03.10.10 at 18:37

Ich wohne in Veramar bei Garrucha und stehe nicht alleine mit meiner Meinung, as die Chiringuitos einfach zum Ambiente der playa gehören.
Es wäre sehr schade, wen die Chiringuitos verschwinden würden.
Denken wir positiv, das sie uns erhalten bleiben:-)))

muchos saludos

u.martus 05.18.10 at 12:00

Hallo,
wir waren jahrelang in Torremolinos in Urlaub(bis es uns zu laut wurde durch ständigen Baulärm),wir finden auch,daß die Chiringuitos unbedingt bleiben müßen.
Grüße
U.Martus

Karl Bohrmann 07.31.10 at 21:46

ca. 20 Jahre lang mache ich Urlaub mit Ehefrau, Freunden zu unterschiedlichen Jahreszeiten an der Costa de la Luz.
Wenn man sich den Bauboom der letzten Jahre ansieht und damit die im Winter dastehenden „Geisterstädte“ muß man die spanische Regierung fragen, mit welchem Mut sie die Chringuitos abschaffen will. Nicht nur Spanier schätzen diese einfachen jedoch charmanten Strandbuden,,auch
jede Menge Urlauber. Diese Chiringuitos schaffen in der Hochsaiseon tausende von Arbeitsplätzen. Angesichtsn der prekären wirtschaftlichen Lage sollte sich die Regierung ihr Vorhaben gut überlegen. Für mich würde durch die Abschaffung der Chiringuitos ein Stück Andaluslien kaputt gehen.

abercrombie jackets 12.25.10 at 16:49

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