Bildungsminister: Kastilisch nicht in Bedrängnis

von Dirk Baranek am 21. April 2009

Nächste Woche wir das spanische Parlament auf Antrag der konservativen Volkspartei über die Situation des Kastilischen beraten. Die sehen nämlich die Staatsprache Nummer 1 in diversen Regionen vor allem in Katalonien im Niedergang. Diese Zustandsbeschreibung bestritt allerdings der Bildungsminister Ángel Gabilondo heute in einem Radiointerview.

Es sei ein Witz, dass das Spanische – er sprach von español und nicht von castellano – in einigen Regionen schlechter gesprochen werde als in anderen. Die Kenntnisse der Schüler in den zweisprachigen Regionen entsprächen denen der anderen. Allerdings sah auch er sich veranlasst darauf hinzuweisen, dass die Verfassung, die das Erlernen und den Gebrauch des Spanischen in allen Regionen garantiere, eingehalten werden müsse. Zitat:

El español es la lengua oficial en todo el Estado. Y luego hay una co-oficialdiad. Hay que cumplir eso claramente.

Spanisch ist im gesamten Land die offizielle Sprache. Und danach gibt es die Co-Offizialität. Das muss völlig klar eingehalten werden.

Quelle: El Periódico, COPE