Menorca – Naturschön und preisgünstig

von Dirk Baranek am 20. März 2014

Hinweis„Die Kleinere“ (Menorca auf Spanisch) hat nicht etwa weniger Charme als die „Größere“ (Mallorca). Menorca ist nur rund 50 Kilometer lang und etwa 16 Kilometer breit. Steilküsten wechseln sich ab mit einsamen Buchten, langen Stränden und schönen Naturhäfen. Den südwestlichsten Punkt der Insel markiert Cap d’Artrutx, dort thront der 34 Meter hohe Leuchtturm auf den Klippen und blickt auf das schöne Feriengebiet Cala n‘ Bosch mit zugehörigem Jachthafen.

Nur rund 2 Kilometer vom nächsten Strand entfernt findet man die komfortablen Ferienhäuser der ‚Villas Cala ’n Bosch’, im spanischen Stil gebaut und in idyllischer Umgebung mit exotischem Garten. Kleiner Luxus: Zum Ferienhaus gehört hier ein Swimmingpool sowie eine geräumige Terrasse mit Grill. Man hat also das Wasser direkt vor der Haustür. Die Einrichtung ist zweckmässig und gemütlich – drei Zimmer, insgesamt 100 m² mit u.a. 2 Schlafzimmern, Wohn-/Esszimmer mit Sat-TV und eine komplett eingerichtete Küche. Supermarkt und Restaurant sind in Reichweite. Preisbeispiel für die Osterwoche: Ab 448 Euro für max. 6 Personen. Das ist überschaubar.

Der Ort Cala n‘ Bosch liegt etwa 9 Kilometer südlich der Stadt Ciutadella de Menorca, von wo Fähren nach Barcelona und nach Alcudia auf Mallorca verkehren. Bis 1772 war dies die Inselhauptstadt, die auch heute noch mit der Bischofskathedrale und schönen Stadtpalästen Würde und Flair ausstrahlt.

Weisse, sandige Buchten, türkisblaues Wasser und steile Klippen bestimmen das Landschaftsbild entlang der menorcinischen Küsten. Der Besucher erlebt geruhsame Beschaulichkeit. Im Landesinneren erstrecken sich von Steinmauern gesäumte Felder, tauchen weiß getünchte Bauernhöfe auf, idyllische Dörfer und an den Küsten malerische Fischerorte. Die allerorts sichtbaren Steinwälle schützen vor dem böigen Nordwind Tramuntana, der zu bestimmten Jahreszeiten über die Insel bläst.

Das naturschöne Menorca ist grün und waldreich, fast die Hälfte der Insel steht unter Landschafts- und Naturschutz. Man findet noch einsame, unverbaute Strände. Die Spuren des Tourismus zeigen sich nicht so deutlich wie auf den anderen Inseln der Balearen. Diese Ursprünglichkeit fasziniert viele Besucher. Familien mit kleinen Kindern oder Ruhesuchende, die einen erholsamen Badeurlaub verleben wollen, sind hier richtig.

Text: Jutta Scheibe-Sørensen

Foto: Feline Holidays

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