Im Moment leben in Andalusien etwa 15 Prozent der spanischen Bevölkerung. Wie das sozialwissenschaftliche Institut CIS allerdings jetzt anhand von Befragungen feststellte, hat jeder vierte spanische Bürger zumindest ein andalusisches Elternteil.
Dieser Umstand ist die Konsequenz aus dem Nord-Süd-Gefälle innerhalb Spaniens, das bereits seit Jahrhunderten die Andalusier veranlasste, sich in die wirtschaftlich erfolgreicheren Regionen zu begeben, um dort eine Lebensperspektive zu finden.
Diese Ergebnisse sind insofern von Belang, als sie nachweisen, dass die Bevölkerung zum Beispiel in Katalonien oder im Baskenland nicht so homogen und autochton ist, wie es die Regionalisten gerne hätten.
Siehe auch diesen Blog-Artikel bei eSpanien: Reicher Norden – armer Süden
Quelle: 20minutos


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